innerer Herbst

Innerer Herbst und mieser Urlaub

Schon mal aufgefallen, dass viele Urlaubstage beschissen beginnen oder enden? Jedenfalls für dich als Mutter? Eigentlich solltest du glücklich sein, freie Tage, Ferienort perfekt und überhaupt „Du hast Urlaub, wie geil ist das denn?!!“

Aber nein, nichts davon kommt auf. Alles nervt, alles ist anstrengend, du wünschst dich weit weg von allem, den Kindern, dem Partner, der Verantwortung und sowieso. Einfach nur Ruhe, das wärs. Und dann noch diese Stimme im Kopf, die so laut schreit, du sollst das jetzt doch geniessen, diese Tage. Geht aber nicht.

Und irgendwann ists vorbei. Entweder die miese Laune oder der Urlaub. Aber jetzt mal im Ernst: Hast du dich schon mal darauf geachtet, an welchem Tag im Zyklus du deinen Urlaub beginnst? Da bei ganz vielen Frauen der innere Herbst und der innere Winter gut mal zwei Wochen dauern können, kann es sein, dass der Urlaub genau in diese Phase (auch PMS genannt) fällt. Und hast du dich davor etwas übernommen, mit Organisieren, Waschen, Packen, Haushalten, Termine erledigen und was auch alles noch so anfällt vor dem Urlaub, – dann plumpst du richtig schön unsanft vom inneren Sommer in den inneren Herbst. Unschön ist das. Und die innere Kritikerin schlägt wuchtig zu. Es kann sein, dass du dich vor dem Urlaub einfach übernommen hast. Oder aber das es Zeit ist, genauer hinzuhören. Du wirst es spüren.

Im inneren Herbst sind wir emotionaler, sensibler, nachdenklicher. In dieser Zeit wissen wir genau, was gut für uns ist und was nicht. Wenn Themen monatlich immer wieder auftreten, ist es gut, da hinzuschauen. Was bedrückt mich, was kann weg, was will ich anders?

In unserer westlichen, modernen Gesellschaft ist wenig Zeit für Rückzug und Innehalten. Unser Körper (und unser Geist) würde das aber genau brauchen. Monatlich. Mindestens. Sonst meldet sich der Körper irgendwann lauter. Mit Erschöpfung, Menstruationsbeschwerden und PMS.

Nimm dir gerade im inneren Herbst (aber auch sonst:-)) Zeit für Dinge, die dir guttun.

  • mach‘ einen Spaziergang
  • trinke einen Tee an der Sonne
  • schau den Vögeln beim Fliegen zu
  • grabe in der Erde, pflanze Blumen oder Gemüse
  • nimm dir Zeit, für einen „Body-Scan“ oder ein „Check-in“ bei dir selbst. Was zeigt sich?
  • mach Dinge langsamer
  • frage dich, was du gerne wieder mal tun würdest, umsetzen kannst du auch später
  • speziell im Herbst: notiere dir deine Träume. Schreibe auf, welche Themen dich beschäftigen. Dies kann dir über mehrere Zyklen eine Orientierung geben, was ein nächster Schritt sein kann.
  • Hör auf deine Impulse, deine innere Stimme.
  • Sei sanft und grosszügig mit dir. Das soll kein Wettbewerb sein.

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